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HOPELAND          Asociación para la integración de animales abandonados.

 

Die Geschichte von Spike

 

Glaubst Ihr eigentlich an sowas wie Vorbestimmung oder Schicksal?
Wir möchten Euch die ungewöhnliche Geschichte von Spike erzählen, einen eher unscheinbaren 10 Jahre alten Rüden, der in der Fülle
an Tieren im Tierheim im Prinzip chancenlos auf eine Vermittlung war und erst durch den Besuch von Petra und Peter aus Deutschland
sichtbar wurde und in unseren Fokus geriet.
Die beiden hatten ihn bei ihrem Tierheimbesuch entdeckt und seine ruhige und liebenswerte Art hat ihr  Herz geöffnet. So wollten sie
ihn adoptieren.
Wir haben ihn darauf hin aus dem Tierheim geholt,  um ihn ausreisefertig zu machen, und auf eine unserer Pflegestellen gesetzt. Hier
wurde er geimpft und gechipt.

 

 Doch nun passierte das Schlimmste, was einem Verein passieren kann:
Spike schaffte es irgendwie das komplett eingezäunte Grundstück auf
der Pflegestelle zu überwinden und war verschwunden.

Die Pflegestelle bemerkte das sofort und suchte Spike und informierte
uns. Wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, den Hund zu finden,
mit Suchtrupps und Plakaten, alle Tierheime, Polizei und Rathäuser
wurden informiert, doch es war wie verhext:  Spike war wie vom Erdboden
verschluckt. Ca. 3 Wochen gab es kein Lebenszeichen von ihm.
Diese ständigen Gedanken, die einem im Kopf kreisen, nicht zu wissen,
wo er ist, wie es ihm geht und  ob er noch lebt, zerrten an unseren Nerven ....
Doch dann fanden sie plötzlich ein Ende, als uns ein Tierheim bei
Tarragona anrief und bestätigte, sie hätten Spike in ihrer Obhut.

Wir fuhren sofort dahin, um Spike abzuholen und trafen vor Ort überraschenderweise auch auf seine alten Besitzer, wo er 9 Jahre lebte,
bevor er vor einiger Zeit ins Tierheim nach Torredembarra kam.
Sie erzählten uns folgende Geschichte:
Spike war noch nie abgehauen, doch eines Tages war er spurlos verschwunden.  
Da die Besitzer und andere Nachbarn bereits seit geraumer Zeit Probleme mit einem Nachbarn hatten, der 3 Rottweiler hatte, die ständig
ausbüchsten und Hühner, aber auch andere Hunde attackierten, haben sie geglaubt, dass seine Hunde Spike getötet hätten (es lagen
bereits mehrere Anzeigen gegen den Nachbarn vor).
In dem Glauben haben sie ihn nicht weiter gesucht. Warum er verschwunden war, kann man nur ahnen.

Sie vermuten, dass dieser Nachbar ihn entführt und ausgesetzt hat. Vermutlich wieder auf dem Nachhauseweg, wurde er aufgegriffen
und kam so ins Tierheim von Torredembarra.
 
Auch als Spike von unserer Pflegestelle entwischt war, hatte er sich direkt auf den Nachhauseweg begeben.
Er lief in weniger als 1 Woche
über 30km und stand auf einmal vor der Haustür seiner alten Besitzer.
Zwei Wochen später – nach weiteren Vorfällen mit den Rottweilern – alarmierten andere Nachbarn die
Polizei und diese kamen und
beschlagnahmten die Rottweiler und durch ein Versehen nahmen sie Spike gleich auch mit. So kam er
in das Tierheim bei Tarragona.
Sie haben den Chip ausgelesen und uns informiert. Diesesmal haben auch seine Besitzer in den Tierheimen
angerufen, als sie bemerkten,
dass Spike verschwunden war.
Und so trafen wir sie dort, als wir ihn abholen wollten.


Wären Petra und Peter nicht nach Torredembarra gekommen, dann würde Spike vermutlich heute noch dort im Tierheim sitzen. Und wer
weiss, wieviele Jahre noch.  
 Durch den Umstand, dass die beiden auf Spike aufmerksam wurden, kam eine Geschichte ins Rollen, die den Hund über viele Umwege
zu seinen Besitzern zurück brachte.
Wir bedanken uns bei Petra & Peter, dass sie zum Schluss dann auch das Verständnis hatten, dass Spike nun in seiner alten Familie bleiben
darf. Wir wissen genau, wie schmerzhaft es ist, wenn man sich auf einen Hund sooo gefreut hat, dann soviel Leiden musste, als er weg war
und letztendlich man ihn nicht  in den Arm nehem kann, als klar war, dass er lebte. Dass sie für sein Glück trotz all dem Hoffen und Bangen
und dem ganzen Gefühlschaos auf ihn verzichteten, zeigt, was für grossartige Menschen sie sind und  dafür  danken wir Ihnen von ganzen Herzen!

Was aus den Rottweilern wird, ist leider nicht in unserer Hand.  Wir haben nach einigen Tagen nochmal mit dem Tierheim telefoniert, die sagten,
dass sie defenitiv keine "Monster" sind, sondern sich sehr gut präsentieren. Ob sie zurück (gegen Auflagen) zum Besitzer kommen oder 

in die Vermittlung gehen...
...wir können nur hoffen, dass auch sie ein Happy End erfahren dürfen. 

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